Verbrauch bei Wohnmobilen

Bei Fahrtstrecken von 3000 Kilometern und mehr ist der Verbrauch eines Wohnmobils ein entscheidender Faktor bei der Planung des Reisebudgets. Auch, wenn die Preise für Benzin und Diesel in USA und Kanada noch weit von denen in Deutschland entfernt sind, sollten die Kosten nicht unterschätzt werden. Doch wieviel verbraucht ein Wohnmobil und wie sehr hängt der Benzinverbrauch von Größe und Fahrtroute ab?

Wieviel Benzin oder Diesel verbraucht ein Wohnmobil?

Der Verbrauch bei Wohnmobilen hängt neben der Art des Motors entscheidend von der Größe des Wohnmobils ab. Es sollte selbsterklärend sein, dass ein Campervan deutlich weniger Benzin verbraucht als ein tonnenschweres Wohnmobil von 32 Fuß Länge. Dazu kommt noch die möglicherweise sehr unterschiedliche Beanspruchung je nach Route und Straßenbeschaffenheit. Doch schauen wir uns die einzelnen Faktoren mal im Detail an:

Motoren

Fast alle Wohnmobile in USA und Kanada werden von Benzinmotoren angetrieben. Der typische Motor ist ein Achtzylinder-Benziner mit großem Hubraum (V8, meist 5 Liter und mehr) und ausreichend Kraft, auch größere Wohnmobile auf die Passstraßen der Rocky Mountains zu bringen. Hersteller wie Ford, deren F350 gern als Grundlage für Wohnmobile genommen wird, bieten mittlerweile auch kraftvolle Sechszylinder an, die im Verbrauch etwas günstiger sind, ohne Nachteile in der Kraftentfaltung zu zeigen. Man kann erwarten, dass diese Motoren auch bei Wohnmobilen vermehrt verwendet werden, zumindest bei den kleineren Modellen, wie z. B. beim Truck-Camper. Bei großen Motorhomes (28 Fuß und mehr) kommen auch Zehnzylinder-Benziner zum Einsatz – mit entsprechendem Verbrauch.

Dieselmotoren werden derzeit noch selten verwendet, allerdings steigt das Angebot kontinuierlich. Vor wenigen Jahren waren es noch fast ausschließlich Campervans, die mit Diesel angeboten wurden, in der letzten Zeit sind aber immer mehr Dieselmotoren auch für größere Wohnmobile verbaut worden. Ein gutes und sehr komfortables Beispiel ist der Navion Diesel, wie er vom Vermieter Traveland angeboten wird. Hier kommt ein Turbodiesel von Mercedes Benz zum Einsatz und der Verbrauch ist im Vergleich zu den sonst verwendeten Benzinmotoren deutlich niedriger.

Oft sind die dieselbetriebenen Wohnmobile teurer in der Anmietung. Ist die Route aber lang genug, kann sich der Mehrpreis durch den Minderverbrauch rechnen.

Größe/Typ des Wohnmobils

Wohnmobile gibt es von den kleinen Campervans bis hin zu Typen von 32 Fuß Länge und mehr. Bei solchen Unterschieden ist es nicht verwunderlich, dass es große Unterschiede im Verbrauch gibt. Die nachfolgende Verbrauchstabelle zeigt mittlere Verbrauchsangaben zu Wohnmobilen. Je nach Strecke kann der tatsächliche Verbrauch sehr stark abweichen, vor allem nach oben.

Route und Streckenbeschaffenheit

Einen erheblichen Einfluss auf den Verbrauch hat die Beschaffenheit der Reiseroute. Die Topographie der Strecke kann bei all dem, was Nordamerika an unterschiedlichen Landschaften anbietet, sehr unterschiedlich sein. Die eine Route kann Sie hunderte von Kilometern auf topfebenen Highways geradeaus führen, eine andere Route zwingt Sie auf ebenso weiter Strecke, Ihr Fahrzeug alle paar hundert Meter hinter engen Kehren wieder zu beschleunigen – und das vielleicht bei Steigungen von 8 und mehr Prozent.

Während Sie also auf der geraden und ebenen Strecke selbst ein großes Motorhome mit einem Verbrauch von knapp über 20 Litern bewegen können, sollten Sie bei einer Tour durch die Rockies selbst bei einem 20-Fuß-Camper mit 27 Litern und mehr rechnen.

Verbrauch von Wohnmobilen

Bei Tourlängen von 3000 Kilometern oder mehr ist der Verbrauch des RVs ein riesiger Faktor bei der Berechnung des Reisebudgets. Trotz der niedrigeren Preise für Benzin und Diesel in USA und Kanada sollten Sie die Kosten nicht unterschätzen. Doch wieviel verbraucht ein Wohnmobil und wie sehr hängt der Spritverbrauch von Größe und Route ab?

Wieviel Sprit verbraucht ein Wohnmobil?

Der Verbrauch hängt neben der Art des Motors (Benzin oder Diesel) entscheidend von der Größe des Fahrzeugs ab. Natürlich verbraucht ein Campervan deutlich weniger Sprit als ein tonnenschweres Wohnmobil vom Typ Class A. Dazu kommt noch die unterschiedliche Beanspruchung je nach Route und Straßenbeschaffenheit. Hier ein Blick auf die Faktoren im Detail:

Motoren

Die meisten Wohnmobile in USA und Kanada werden von Benzinmotoren angetrieben. Oft ist es ein Achtzylinder mit großem Hubraum (5 Liter und mehr) und ausreichend Kraft, auch große RVs auf die Höhenstraßen der Rockies zu bringen. Hersteller wie Ford, deren F350 gern als Grundlage für Wohnmobile genommen wird, stellen mittlerweile auch kraftvolle Sechszylinder her, die im Verbrauch etwas günstiger sind. Man kann erwarten, dass diese Motoren auch bei kleineren Wohnmobilen vermehrt verwendet werden. Bei Fahrzeugen ab 28 Fuß werden auch Zehnzylinder-Benziner eingesetzt, die entsprechend viel verbrauchen.

Dieselmotoren werden noch ziemlich selten verwendet, allerdings steigt das Angebot kontinuierlich. Vor wenigen Jahren waren es höchstens Campervans, die mit Diesel angeboten wurden, in der letzten Zeit sind aber immer mehr Dieselmotoren auch für größere Wohnmobile verbaut worden. Auch Fraserway rüstet mittlerweile einen Teil der Flotte mit V8-Dieseln aus. Im Test hatten wir einen Ford F350 als Truck Camper mit großem Diesel mit 400 PS und einem Durchschnittsverbrauch von 17 Litern.

Eventuell sind die dieselbetriebenen Wohnmobile teurer in der Anmietung. Ist die Route aber lang genug, kann sich der Mehrpreis durch den Minderverbrauch rechnen.

Größe/Typ des Fahrzeugs

Die Unterschiede reichen von den kleinen Campervans bis hin zu Typen von 32 Fuß Länge und mehr. Die untenstehende Verbrauchstabelle zeigt ungefähre Verbrauchsangaben. Je nach Strecke kann der tatsächliche Verbrauch sehr stark abweichen.

Routenbeschaffenheit

Einen großen Einfluss auf den Verbrauch hat die Beschaffenheit der Route. Die Topographie der Strecke kann bei all dem, was Nordamerika an unterschiedlichen Landschaften anbietet, sehr wechselhaft sein. Eine Route kann Sie viele Kilometer auf ebenen Highways geradeaus führen, eine andere Route zwingt Sie auf ebenso langer Strecke, das Fahrzeug alle paar Meter bei Steigungen von acht und mehr Prozent nach engen Kehren wieder zu beschleunigen.

Während sich also auf der einen Strecke auch ein großes Fahrzeug mit einem Verbrauch von knapp über 20 Litern gefahren werden kann, sollte man bei einer Fahrt durch die Rockies auch bei einem Truck Camper mit 27 Litern rechnen.

Wohnmobile, Verbrauch

Der Verbrauch eines Wohnmobils ein entscheidender Anteil des Reisebudgets. Die Kosten sollten nicht unterschätzt werden. Doch wieviel verbraucht ein Wohnmobil und wovon hängt das ab?

Spritverbrauch eines Wohnmobil

Der Spritverbrauch hängt neben der Art des Motors auch von der Größe des Wohnmobils ab. Dazu kommt noch die unterschiedliche Beanspruchung je nach Route und Straße. Die einzelnen Faktoren im Detail:

Motoren

Fast alle Wohnmobile haben Benzinmotoren. Oft ist es ein Achtzylinder-Benziner mit großem Hubraum. Hersteller wie Ford, bieten jetzt auch kraftvolle Sechszylinder an, deren Benzinverbrauch etwas günstiger ist. Man darf erwarten, dass solche Motoren auch bei Wohnmobilen vermehrt verwendet werden. Bei großen Fahrzeugen kommen auch Zehnzylinder-Benziner mit höherem Kraftstoffverbrauch zum Einsatz.

Dieselmotoren sind derzeit noch selten, aber das Angebot steigt. Der Verbrauch ist im Vergleich zu den sonst verwendeten Benzinmotoren deutlich niedriger. Manchmal sind die dieselbetriebenen Wohnmobile teurer in der Anmietung. Je nach Länge der Tour kann sich der höhere preis durch den geringeren Verbrauch rechnen.

Größe des Wohnmobils

Die Größenunterschiede bei Wohnmobilen sind riesig. Und so unterschiedlich ist auch der Spritverbrauch. Unsere Verbrauchstabelle zeigt Verbrauchsangaben zu Wohnmobilen. Der tatsächliche Verbrauch kann aber stark abweichen, je nach Strecke.

Streckenbeschaffenheit

Einen starken Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch hat die Beschaffenheit der Strecke. Absolut ebene Highways wechseln sich ab mit engen Kehren und starken Steigungen. Auf der einen Strecke verbraucht selbst ein großes Motorhome nur 20 Liter Benzin, auf der anderen sollten Sie mit einem Benzinverbrauch von 27 Litern auch bei einem kleinen Fahrzeug rechnen.

Verbrauchstabelle für Wohnmobile

MotorTypVerbrauch auf 100 km
BenzinCampervan20 l
Truck-Camper23 l
kleines Motorhome (19'–21')23 l
mittleres Motorhome (24'–26')26 l
großes Motorhome (28' und mehr)29 l
DieselCampervan15 l
Navion Motorhome15 l
Truck-Camper17 l
A-Class Motorhome20 l

Wichtig: Die angegebenen Verbrauchszahlen können nur als Anhaltspunkt dienen. Je nach verwendetem Motor, Streckentopographie, Fahrweise, Ausstattung des Wohnmobils oder Zuladung (Frischwasser, Gepäck, Einkäufe) können sich große Abweichungen ergeben.

Benzinpreise in Nordamerika

Benzin (und Diesel) ist in USA und Kanada trotz steigender Preise immer noch deutlich billiger als in Deutschland. Trotzdem ist bei den oben genannten Verbrauchsdaten insbesondere bei größeren Touren mit erheblichen Kosten zu rechnen, die in die Reiseplanung aufgenommen werden sollten. Einen schnellen und aktuellen Überblick über die lokalen Preise finden Sie bei GasBuddy.com.

Die Preise für Kanada beziehen sich i. d. R. auf Liter und sind in Cent angegeben, wie wir es auch in Deutschland gewohnt sind. Die US-Preise beziehen sich dagegen auf Gallons (Gallonen). Eine Gallone entspricht 3,78 Litern, einem Maß, das Ihnen auch beim Einkaufen immer wieder begegnen wird, da auch Getränke wie Wasser, Säfte und Milch in dieser Größe angeboten werden. Die Preise für die Gallonen werden nicht in Cent sondern in Dollar gelistet.

Benzinpreise

Benzin (und Diesel) ist in den USA und in Kanada deutlich billiger als in Deutschland. Trotzdem ist insbesondere bei längeren Wohnmobilreisen mit hohen Kosten zu rechnen. Einen schnellen und aktuellen Überblick über die lokalen Preise finden Sie bei GasBuddy.com.

In Kanada beziehen sich die Preisangaben i. d. R. auf Liter und sind in Cent angegeben, wie in Deutschland. Die US-Preise beziehen sich dagegen auf Gallons (Gallonen). Eine Gallone entspricht 3,78 Litern. Die Preise für die Gallonen werden nicht in Cent sondern in Dollar gelistet.

Benzinkosten

Benzin (und Diesel) ist in Nordamerika günstiger als in Deutschland. Trotzdem müssen Sie in Summe erheblichen Kosten in die Reiseplanung aufnehmen. Einen schnellen und aktuellen Überblick über die lokalen Preise finden Sie bei GasBuddy.com.

In Kanada sind die Preise pro Liter in Cent angegeben. Die US-Preise beziehen sich dagegen auf Gallons (Gallonen, 3,78 Liter). Die Preise für die Gallonen werden in Dollar gelistet.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Anhand der Angaben in der obenstehenden Tabelle sollte es Ihnen möglich sein, die Benzinkosten für Ihre Wohnmobilreise zu kalkulieren. Nachfolgend finden Sie ein paar Beispielrechnungen für typische Touren.

Rundreise Westkanada, 3200 km, kleines Motorhome mit Benzinmotor
110 Cent/Liter (CAD), Verbrauch 23 l/100 km:
3200 x 23 / 100 x 1,10 = 809,60 CAD. Das entspricht ca. 630 Euro.
Nationalparks im Westen der USA, 4000 km, Campervan mit Benzinmotor
3,50 USD/Gallone (92,6 Cent/Liter), Verbrauch 20 l/100 km:
4000 x 20 / 100 x 0,926 = 740,8 USD. Das entspricht ca. 570 Euro.

Die Preise und Umrechnungskurse aus den Beispielrechnungen sind nicht aktuell. Bitte aktuelle Preise und Umrechnungskurse für eigene Rechnungen heranziehen.

Die Preise können in den einzelnen Bundesstaaten und Provinzen stark variieren. Unterschiede von 20 Cent bei den verschiedenen Stationen einer Reise sind keine Seltenheit. Trotz der meist großen Tanks in den Fahrzeugen kann man sich jedoch bei günstigen Preisen kaum bevorraten; dem steht einfach der ziemlich hohe Verbrauch entgegen. Verschwenden Sie also nicht allzu viel Zeit auf die Suche nach dem günstigsten Preis sondern tanken Sie, wenn es nötig ist und nutzen Sie Ihre Zeit lieber für die positiven Eindrücke während Ihrer Wohnmobilreise.

Tanken

Das Tanken unterwegs unterscheidet sich zumindest an den Selbstbedienungsstationen (Self Service) nicht entscheidend von deutschen Tankstellen. Oft ist es jedoch nötig, zumindest ab bestimmten Summen (die bei den großen Tanks schnell erreicht werden) seine Kreditkarte vor dem Tankvorgang an der Kasse zu hinterlegen. Die Säule ist vorher eventuell gar nicht freigegeben oder der Tankvorgang stoppt bei Erreichen der Grenze von z. B. 50 oder 100 Dollar. Mit hinterlegter Kreditkarte kann man das vermeiden. Oft reicht es auch, die Kreditkarte kurz zu zeigen und der Tankwart gibt die Säule frei.

Manche Tankstellen bieten auch Service an. Der Angestellte fragt Sie dann nach Kraftstoffsorte (wenn er es nicht eh schon erkannt hat) und nach der Füllmenge. Die können Sie in Liter bzw. Gallonen angeben oder Sie wählen einen Betrag oder lassen den Tank einfach komplett füllen (fill up).

Wichtig: Kalkulieren Sie Ihren Verbrauch nicht zu knapp. In den Weiten Nordamerikas können es schon mal einige Kilometer zur nächsten Tankstelle sein. Wir empfehlen, den Tank nie weiter als zur Hälfte leerzufahren, wobei Sie natürlich in dicht besiedelten Gebieten von dieser Regel abweichen können. Beachten Sie auf jeden Fall Hinweisschilder, die auf große Abstände zur nächsten Tankstelle hinweisen. Außerhalb der Saison können sich diese Abstände sogar noch stark vergrößern, da einzelne Tankstellen geschlossen sind.

Bei der Übernahme des Wohnmobils sollte Ihr Vermieter Ihnen auch sagen, welche Kraftstoffsorte Sie benötigen. Insbesondere die Oktanzahl (z. b. 95 für Superbenzin) sollten Sie sich merken.

Die Benzinpreise können regional stark variieren. Unterschiede von 20 Cent während einer Tour können vorkommen. Trotz der großen Tanks in den Fahrzeugen kann man sich jedoch kaum bevorraten, weil die Wohnmobile eben auch viel verbrauchen. Verschwenden Sie also keine Zeit auf der Suche nach dem billigsten Benzinpreis sondern tanken Sie, wenn es nötig ist. So haben Sie den Kopf frei für den Genuss der Reise.

Tanken

Das Tanken unterwegs unterscheidet sich zumindest an den Selbstbedienungsstationen (Self Service) kaum von deutschen Tankstellen. Oft ist es jedoch nötig, ab bestimmten Summen seine Kreditkarte vor dem Tanken an der Kasse zu hinterlegen. Die Säule ist vorher nicht freigegeben oder der Tankvorgang stoppt bei Erreichen einer Summe von z. B. 50 oder 100 Dollar. Mit hinterlegter Kreditkarte lässt sich das vermeiden. Oft reicht es auch, mit der Kreditkarte kurz Richtung Tankwart zu winken und die Säule wird freigegeben.

Manche Tankstellen bieten auch Service an. Der Angestellte fragt Sie dann nach der Kraftstoffsorte und nach der Füllmenge. Lassen Sie einfach vollmachen: fill up please.

Wichtig: Kalkulieren Sie Ihren Verbrauch nicht zu knapp. Auf Wohnmobiltouren können es schon mal hunderte Kilometer zur nächsten Tankstelle sein. Wir empfehlen, den Tank nie weiter als zur Hälfte leerzufahren. Und beachten Sie Hinweisschilder, die auf große Abstände zur nächsten Tankstelle hinweisen. Außerhalb der Saison können zudem einzelne Tankstellen geschlossen haben.

Bei der Übernahme des Wohnmobils wird der Vermieter Ihnen sagen, welchen Kraftstoff Sie benötigen. Insbesondere die Oktanzahl (z. b. 95 für Superbenzin) sollten Sie sich merken.

Die Preise für Benzin können regional stark variieren. Obwohl die Tanks der Wohnmobile groß sind, können Sie aber kaum auf Vorrat tanken; der Verbrauch ist dafür zu hoch.

Tanken

Das Tanken in USA und Kanada ist an den Selbstbedienungsstationen (Self Service) wie in Deutschland. Oft ist es jedoch nötig, eine Kreditkarte vor dem Tankvorgang an der Kasse zu hinterlegen. Der Tankwart gibt dann die Säule frei.

Es gibt auch Service-Tankstellen. Nennen Sie dem Angestellten einfach die Kraftstoffsorte und bitten Sie ihn um einen fill up.

Wichtig: Kalkulieren Sie den Verbrauch nicht zu knapp. Wir empfehlen, den Tank außerhalb dicht besiedelter Gebiete nie weiter als zur Hälfte leerzufahren. Beachten Sie auf jeden Fall Hinweisschilder, die auf große Abstände zur nächsten Tankstelle hinweisen. Außerhalb der Saison können zudem einzelne Tankstellen geschlossen haben.

Bei der Übernahme des Wohnmobils sagt Ihr Vermieter Ihnen, welche Kraftstoffsorte Ihr Wohnmobil benötigt. Merken Sie sich insbesondere die Oktanzahl (z. b. 95 für Super).

Wichtige Begriffe rund ums Tanken

  • Benzin -> gasoline (kurz: gas)
  • Normalbenzin -> regular gas
  • Superbenzin -> midgrade
  • Super Plus -> premium
  • Diesel -> diesel fuel
  • Volltanken -> fill up

Zusammenfassung und Hinweise

  • Kalkulieren Sie den Verbrauch nicht zu knapp
  • Wählen Sie das Fahrzeug nicht zu groß, das verursacht nur unnötige Kosten
  • Der Verbrauch variiert je nach Fahrweise und Streckenbeschaffenheit stark
  • Fahren Sie nicht mit fast leerem Tank
  • Die Preisangaben in Kanada sind je Liter, in den USA je Gallone (3,78 l)
  • Überschlagen Sie, ob die Mehrkosten für ein Dieselfahrzeug durch den geringeren Verbrauch aufgewogen werden

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